Starface

Im Jahr 2017 werden die klassischen Telefonleitungen (Analog + ISDN) abgelöst durch die modernen Leitungen von VoIP (Voice over IP) oder ALL IP.

 

Die Umstellung vom klassischen ISDN-Anschluss auf einen All-IP Anschluss erfolgt in drei Schritten:

 

1. Schritt: Analyse
Der erste Schritt ist eine Bestandsaufnahme aller vorhandenen Endgeräte, der Anforderungen an den Anschluss und welche Besonderheiten zu beachten sind.
Hinweis: Besondere Beachtung verdienen in dieser Phase Endgeräte die auf die Nutzung eines ISDN-Anschlusses ausgelegt sind, wie z.B.
- Alarmsysteme Notrufsysteme
- EC-Karten-Leser
- Frankiermaschinen mit Portoaufladung
- Zeiterfassungssysteme
- Datenübertragungen über Modems (z.B.
Fernwartungen)

 

2. Schritt: Lösungsentwurf
Im zweiten Schritt geht es darum, passende Alternativen zu prüfen und Angebote einzuholen. Hier spielen natürlich besonders die anfallenden Kosten (Investition und Betrieb) und die technischen Anforderungen, die im ersten Schritt ermittelt worden sind, eine wichtige Rolle.

 

3. Schritt: Umsetzung
In dritten Schritt geht es an die Umsetzung der eigentlichen Umstellung. Hier können durch eine genaue terminliche Abstimmung mit allen beteiligten Stellen die Auswirkungen auf den betrieblichen Ablauf so gering wie möglich gehalten werden. Da es bei der digitalen Telefonie nicht bloss um die Installation von Geräten geht, sondern um die Einführung einer IT-Lösung, ist es wesentlich, dass die beauftragte
Firma über solides IT Know How verfügt.

 

Die STARFACE Telefonanlagen lassen sich in eine Vielzahl von Unternehmensanwendungen (z.B. ERP und CRM-Systeme bis hin zu Outlook) einbinden und verknüpfen die Telefonie mit diesen Systemen. So kann man per Mausklick aus unterschiedlichen Anwendungen heraus telefonieren. Voice-Mail und Chat/Messenger-Apps werden ebenso unterstützt wie Fax, Email und Presence-Anwendungen. Bei eingehenden Anrufen werden automatisch die Daten des Gesprächspartners eingeblendet, falls vorhanden sogar mit Bild. Das Zauberwort dazu lautet Unified Communication and Collaboration (UCC). Unterstützt die ausgewählte Anlage UCC, lassen sich sämtliche Kommunikationskanäle auf dem Benutzer-Desktop bündeln und machen ihn zur innovativen Kommunikationszentrale.

STARFACE Telekommunikationslösungen lassen sich auf verschiedene Arten betreiben: als physische Appliance, als virtuelle Lösung oder als gehosteter Managed Service. Die Wahl der Plattform sollte gut überlegt sein, es handelt sich dabei schließlich um eine fundamentale Entscheidung, die Faktoren wie Kosten, Absicherung, Wartung, Verfügbarkeit und Einsatzumgebung der Telefonie-Lösung beeinflusst.

Physische Appliances der neuesten Generation verfügen über Solid-State-Speicher, die im Gegensatz zu herkömmlichen Festplatten weniger Verschleiß haben und deutlich ausfallsicherer sind. Anfallende Service- bzw. Wartungskosten werden dadurch minimiert, gleichzeitig steigt die Lebensdauer der Appliance. Darüber hinaus ist der Betrieb der Festplatten im RAID-Verbund und mit redundanten Netzteilen möglich. Fällt also eine Komponente aus, übernimmt die jeweils redundant vorgehaltene und hält somit die Funktionen des TK-Systems aufrecht. Auch so genannte Hot-Swaps defekter Bauteile im laufenden Betrieb sind dadurch möglich.

Was wird benötigt, um eine Telefonanlage virtuell zu betreiben? Als Grundvoraussetzung müssen Unternehmen die nötige Server-Infrastruktur bereitstellen. Ist eine virtuelle Anlage implementiert, liegen die Stärken besonders in den Bereichen Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Energieeffizienz. Der Betrieb kann auf mehrere Server verteilt werden, wodurch sie sogar physikalische Appliances mit SSD-Speichern im Bereich Ausfallsicherheit übertreffen und eine Hochverfügbarkeit bieten, die unter anderem für Krankenhäuser und Banken unerlässlich ist.

Cloudbasierte Lösungen sind, genau wie virtuelle Telefonanlagen primär für den VoIP-Betrieb ausgelegt und werden über gebuchte SIP-Trunks ans Netz angebunden. Hohe Anfangsinvestitionen in etwaige Hardware entfallen für Unternehmen, die ihre Telefonie aus der Cloud beziehen. Ebenso sparen sie Strom und Platz. Auch auf internes Know-How für Betrieb, Wartung und Aktualisierung der Anlage kann verzichtet werden.